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13.05.2014

Mannschaft kann optimistisch in die weitere Zukunft schauen

Sachsenliga D-Jugend weiblich: Gutes Halbzeitergebnis konnte nicht über volle Zeit gehalten werden.

SHV Oschatz/NSG Rio - MSG Chemnitz/Limbach-Oberfrohna 10:20 (7:9) Im letzten Spiel der Saison in der höchsten Spielklasse Sachsens, der Sachsenliga, mussten die jungen Mädchen der NSG Rio einmal mehr Lehrgeld bezahlen. Die ersten 25 Minuten wurden wenig technische Fehler gemacht und die Gäste konnten keine Gegenstöße laufen. Das war auch der Grund, warum überraschend für alle, ein super Halbzeitergebnis von 7:9 erspielt werden konnte. Allen war klar, dass die Rio-Mädchen dieses kräfteraubende Spiel nicht über die volle Zeit gegen einen körperlich überlegenen Gegner halten können. Im zweiten Durchgang stellten sich die Abspielfehler bei der Heimmannschaft ein, die es anfangs noch nicht gab.Der Gegner kam so zu einfachen Gegenstößen und baute das Ergebnis weiter für sich aus. Die Gastgeberinnen mussten sich im gesamten Verlauf die eigenen Treffer hart erarbeiten. Die Abwehr stellte den Gegner mehrfach vor Probleme, denn im normalen Spielaufbau von Chemnitz ließen die Rio-Mädchen nicht viel zu. Die Lücken wurden gut zugeschoben. Das Ergebnis von 10:20 liest sich zwar deutlich, dennoch kann die Mannschaft optimistisch nach vorn schauen. Die letzten Ergebnisse sind knapper ausgefallen als noch in der Hinrunde. Diese Begegnung war zum Beispiel mit drei bis vier Toren zu hoch ausgefallen. Somit ging eine lange Saison der weiblichen D-Jugend-Mannschaft mit einer guten Entwicklung der Spielerinnen zu Ende. Die Mädchen bedanken sich bei den Übungsleitern und den Eltern, die auch in schwierigen Situationen mit ihnen mitgefiebert haben, für die Unterstützung.

SHV Oschatz/NSG Rio spielte mit: Schirm, Otto; Eysink, Pöhlmann, Varga, Palaske, Liebscher, Franke, Pechig, Helmrich, Stein, Borschke.

Petra Zimmermann

 

06.05.2014

SHV ehrt erfolgreiche Mannschaften

Der letzter Heimauftritt in Liga 3 bot den würdigen Rahmen für eine Reihe von Ehrungen beim SHV Oschatz. So konnte die Mannschaft C-Männlich von Detlef Probst und Hartmut Glöckner für den hervorragenden 3.Platz in der Sachsenliga geehrt werden. Damit verbunden war gleichzeitig die Verabschiedung der Spieler, da die Mannschaft in der kommenden Saison für die HSG Rio startet. Auch das von den Übungsleitern Christa Gerstmann, Christin Fiddecke und Mannschaftsverantwortlichen Jens Fiddecke geführte Team der C-Weiblich war in dieser Saison recht erfolgreich. Die jungen Damen konnten sich in der Bezirksliga Sachsen am letzten Spieltag einen sehr guten dritten Platz sichern. Die zweite Vertretung der in dieser Saison noch bestehenden SG Oschatz / Riesa konnte gleich zwei Erfolge aufweisen. Zum einen erreichten sie in ihrer Bezirksligastaffel Sachsen-Mitte den Bronzerang und zum anderen gelang ihnen der Einzug ins Bezirkspokalfinale. Dort langte es zwar ganz knapp nicht zum Erfolg – das Finale ging 21-20 verloren – dennoch war es für die Mannschaft der Übungsleiter Christa Gerstmann und Jens Fiddecke ein schöner Erfolg. Gleichzeitig war es für zwei Spielerinnen auch der letzte Auftritt im SHV-Trikot. Anne-Kristin Lindner und Anke Friedrich hängen die Handballschuhe endgültig an den Nagel. Beide wurden ebenfalls ganz herzlich verabschiedet, mit dem wohlgemeinten Hinweis, dass die Tür beim SHV Oschatz immer offen steht. All diese Erfolge wären ohne die aufopferungsvolle Arbeit der ehrenamtlichen Übungsleiter des Vereins nicht möglich, deshalb wurden auch sie im Beisein ihrer Schützlinge geehrt. Der SHV bedankt sich bei Conny Bahrmann, Petra Zimmermann, Yvonne Walther, Christa Gerstmann, Christin Fiddecke, Jens Fiddecke, Hartmut Glöckner und Detlef Probst!

 

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04.05.2014

Mitgas hält dem SHV die Treue

Uwe Zeller vom mitteldeutschen Gasversorger übergab am Sonntag in der Oschatzer Rosentalhalle im Beisein von Stadtrat Uwe Joite erneut eine Vereinbarung zur Unterstützung des SHV Oschatz in der kommenden Saison. Vizepräsident Jens Fiddecke sagte: „ Es freut uns außerordentlich, dass die Mitgas GmbH ihr Engagement beim SHV weiter fortführt. Das ist für uns ein deutliches Zeichen für das Vertrauen, das in unsere Vereinsarbeit gesetzt wird.“

Wie immer, hatte Mitgas auch diesmal eine Reihe von Überraschungen im Gepäck. So gab es neben vielen kleinen Geschenkideen für die Gäste in der Rosentalhalle auch die Chance eine Ballonfahrt zu gewinnen. Nachdem in der Halbzeitpause zunächst zwei Trostpreise vergeben wurden, zog die Glücksfee dann das Los von Ted Schatzki aus Lonnewitz aus der Lostrommel. Der junge Mann erst 5 Lenze zählt, darf er selbst leider noch nicht in den Ballonkorb klettern und bringt so Mama oder Papa in den Genuss der Ballonfahrt. Wir wünschen viel Spaß dabei!

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28.04.2014

Eine großartige Handball-Ära geht (vorerst) zu Ende

Mit dem bevorstehenden Saisonabschluss 2013/2014 in der 3.Liga Staffel Ost, geht für den SHV Oschatz eine langjährige Erfolgsgeschichte im Frauenhandball vorerst zu Ende. Seit 1995 spielte die 1. Frauenmannschaft des SHV zunächst in den verschiedenen Regionalligastaffeln (damals gleichzeitig die dritthöchste Spielklasse des DHB). Nach der Umstrukturierung dieser folgten ein paar Zwischenstationen in der Sachsenliga und der Mitteldeutschen Oberliga bis zum Wiederaufstieg in Deutschlands dritthöchste Spielklasse. „In den letzten Jahren ist es beständig schwieriger geworden, die Vorgaben des DHB zu erfüllen“, sagte Jens Fiddecke, Vizepräsident des SHV Oschatz. „ So wurden eine ganze Reihe an organisatorischen Anforderungen neu eingeführt (Videoaufzeichnung/- einstellung ins Internet, elektronische Führung des Spielprotokolls mit direkter Online-Übertragung, Bereitstellung von Räumlichkeiten zur Durchführung eventueller Dopingkontrollen, usw., usw.), aber auch die finanziellen Mindestforderungen wurden stetig angehoben (Hinterlegung einer Kaution, höhere Spielgebühren, steigende Schiedsrichter- /Kampfrichterkosten sowie Aufwendungen für die Absicherung der Fahrten zu den Spielorten). Diese Anforderungen konnten jedoch immer durch die freundliche und unerlässliche Hilfe der zahlreichen Sponsoren, die Unterstützung seitens der Stadt Oschatz und des Landkreises Nordsachsen sowie eines hohen, persönlichen Engagements der Handballfreunde des SHV Oschatz erfüllt werden. In den zurückliegenden Wochen haben nun aktive SHV-Urgesteine den Verein nach langen Jahren verlassen bzw. werden ihn am Saisonende verlassen. Carmen Schneider und Franziska Staffe, die beide seit 1995 dem Verein die Treue gehalten haben, werden ihre handballerische Karriere in Oschatz ebenso beenden, wie Nachwuchstalent Josephine Hessel (Wechsel zum BSV Zwickau), Doreen Wiersma (Karriereende) Anja Heine (berufliche Verpflichtungen) oder Lena Dybowski, Lisa Zimmermann oder Franziska Keller (Vereinswechsel). Auch wenn die eine oder andere Spielerin (Nicole Wirsik, Sandra Kube, Luise Ganske) signalisiert hat, hier noch weiter Handball spielen zu wollen, hätte das sportlich auf keinen Fall für eine konkurrenzfähige Mannschaft in Deutschlands dritthöchster Spielklasse gereicht. Die logische Konsequenz für die Vereinsführung war die Nicht-Meldung an den DHB aus sportlichen Gründen für die kommende Saison. „ Wir werden vorerst im Erwachsenen-Bereich etwas kleinere Brötchen backen und neben der Frauenbezirksliga unsere erfolgreiche Nachwuchsarbeit weiter forcieren“, so Vizepräsident Fiddecke weiter. Der SHV Oschatz hat auch in Punkto Nachwuchsarbeit eine lange und erfolgreiche Tradition und diese wird Erfolg versprechend weitergeführt und soll mit neuen sportlichen Lorbeeren versehen werden. Dafür haben auch die langjährigen Sponsoren, allen voran der mitteldeutsche Gasversorger MITGAS und die Abfallwirtschaft Torgau-Oschatz, ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben.

Ab der neuen Saison werden alle Mannschaften des Vereins wieder ausschließlich unter dem Namen SHV Oschatz trainieren und spielen. Die Nachwuchsarbeit des SHV Oschatz wird sich ab der kommenden Saison, wie schon seit langem im Erwachsenenbereich, auf den weiblichen Bereich konzentrieren. Der Einsatz der Frauen des SHV Oschatz in den höheren Spielklassen ist vor vielen Jahren aus der eigenen Nachwuchsarbeit hervorgegangen. Zahlreiche einheimische Talente haben sich aus den Nachwuchsteams über die Jahre immer wieder für die Frauenmannschaften empfohlen. In den aktuellen Kinder- und Jugendmannschaften gibt es eine ganze Reihe von Spielerinnen, die durchaus Anlass geben, optimistisch in die Handballzukunft des SHV Oschatz zu blicken. Präsidium, Mitglieder und Fans des SHV werden bestrebt sein, an einem Strang ziehend, den handballinteressierten Oschatzern auch weiterhin eine systematische Entwicklung in Richtung höherklassigen Handball anzubieten.

Den letzten Heimauftritt des Drittligisten können alle Handballfreunde am 4. Mai um 15.00 Uhr bei freiem Eintritt in der Rosentalhalle Oschatz genießen. Nach dem Spiel wird dort sowohl die Saison 2013/14, als auch die gemeinsame 3. Liga-Zeit gemütlich ausklingen. Für das leibliche Wohl sorgt Lindeneckwirt Ulf Jungnitz und das eine oder andere Freibier stellt der SHV zur Verfügung. Herzlich willkommen also liebe Handballfreunde zum Saisonausklang in und an der Rosentalhalle.

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11.02.2014

Trainer-Rücktritt und die Beweggründe

Als Trainerin habe ich die Aufgabe die Mannschaft zu führen, zu lenken und zu leiten, im Training wie im Spiel. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, junge Spielerinnen zu fördern und für die Herausforderung 3. Bundesliga vorzubereiten. Die Motivation auf bevorstehende Spiele beginnt bei mir und dieser Funke sollte dann auch auf die Mädels übergehen.

 

All dies ist mir in den letzten Wochen nicht mehr gelungen. Wenn man als Trainerin das Gefühl hat, man kommt an die Mannschaft nicht mehr heran und der unbedingte Siegeswille überträgt sich nicht auf das Spielfeld, dann kann ich dies mit meiner Vorstellung von Handball nicht vereinbaren.

 

Ich, als Spielerin und Trainerin, verbinde Handball mit absoluter Leidenschaft, mit Kampf und Einsatz für das Team. Wer mich kennt, weiß das es nicht meine Art ist, gleich das Handtuch zu werfen und das Team im Stich zu lassen, aber dieser Schritt war notwendig, um dem weiteren Saisonverlauf nicht im Wege zu stehen.

 

Ich möchte mich bei allen Fans, Zuschauern, Kritikern, ehemaligen Spielerinnen, die mich über Jahrzehnte begleitet haben ganz herzlich bedanken.

Es gab wunderschöne Zeiten, spannende Spiele, tolle Handballtypen und daran werde ich mich immer gern erinnern. Denn diese Zeiten und tolle Erfolge kann mir niemand nehmen!

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09.12.2013

Gelungene Überraschung

Der Nikolaustag hielt in diesem Jahr eine besondere Überraschung für zehn Ehrenamtliche vom SHV bereit. Hauptsponsor MITGAS belohnte ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein mit einer Einladung zur Gymmotion –Tour 2013, einer Turnshow der Extraklasse. Davon konnten sich die Geehrten in der Messe Chemnitz überzeugen. Nach einem kleinen Imbiss und Dankesworten vom Gastgeber bestaunten die SHV-Mitglieder die international besetzte Show und kamen einhellig zu dem Schluss: Das war super, das kann man nur jedem weiterempfehlen!
Vielen Dank an MITGAS für diese gelungene  Überraschung!

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30.11.2013

Spielfest begeistert Jung und Alt

Mit gebündelter Energie - mit dem Slogan des Gasversorgers kann man das MITGAS-Spielfest sicher am besten beschreiben. Rund 70 Kinder auf einmal zu bändigen ist nämlich gar nicht so einfach. Doch Conny Bahrmann und dem Team der 1.und 2.Frauenmannschaft des SHV gelang es gemeinsam sehr gut. Zunächst wurden die knurrenden Mägen beruhigt. Ulf Jungnitz vom „Lindeneck“ in Oschatz hatte dazu allseits beliebte Nudelgerichte zur Verfügung gestellt, die bei den Kindern naturgemäß großen Anklang finden. Vielen Dank dafür! Die Rosentalhalle zierte eine riesiger Weihnachtsbaum, den die Kinder dann bei den Pendelstaffeln schmückten. Dabei hatten nicht nur die Sportler selbst, sondern auch die Zuschauer großen Spaß. Auch die kleinsten Minis konnten ganz schön schnell sein. Unterstützt wurden die Kinder dabei von den SHV-Frauen um Jana Delor und Jens Fiddecke. Mit immer neuen interessante Einfällen verging die Zeit für die Staffelspiele viel zu schnell. Dann schlug die Stunde für die Spiele. Handball blieb dabei ausnahmsweise mal außen vor.  Die Teams probierten sich im Feldhockey, im Zweifelderball und im Basketball. Zur Auswertung des Nachmittages nahmen dann alle gemeinsam noch einmal auf dem Parkett Platz und harrten der Dinge, die da noch kommen sollten. Von einem Mann im roten Mantel war nämlich die Rede. Aber der lies sich in diesem Jahr vertreten. Und wie! Der mitteldeutsche Gasversorger MITGAS –Hauptsponsor des SHV Oschatz – übernahm an dieser Stelle die Regie und brachten mit seinen Präsenten die Kinderaugen zum leuchten. In einer Hand das mit viel Liebe zusammengestellte Präsent von Mitgas in der anderen den Weihnachtskalender vom SHV, so zogen die Kinder glücklich von dannen. Und wer weiß, vielleicht bringt der eine oder andere demnächst  seine Freunde mit zum SHV, nachdem man festgestellt hat, welche eine tolle Nachwuchsarbeit hier geleistet wird. Die Großen jedenfalls waren ob des Trubels an diesem Nachmittag sichtlich geschafft, aber doch auch sehr zufrieden, dass alles  so reibungslos geklappt hat!

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03.09.2013

SHV startet mit neuer Torfrau in die Saison

Foto: Dirk Hunger

In der bevorstehenden Saison ist Entlastung für Torfrau Katrin Miersch in Sicht. Mit Lisa Zimmermann wechselte eine Torhüterin vom SV Aufbau Altenburg nach Oschatz. Die 22jährige, die eine Ausbildung bei der Polizei absolviert, fühlt sich von Beginn an wohl in der Mannschaft: „Das ist eine lustige Truppe, die ehrgeizig nach Erfolgen strebt, aber auch den Spaß nicht zu kurz kommen lässt“, so ihr erster Eindruck. Sie möchte dazu beitragen, für die Mannschaft ein ordentlicher Rückhalt zu sein und strebt mit dem Team einen Mittelfeldplatz in der 3.Liga an. Ihre handballerische Laufbahn  begann die gebürtige Wurzenerin 2002 bei Lok Wurzen, von 2005 bis 2011 spielte sie für den HC Leipzig im Nachwuchsbereich und anschließend beim SV Altenburg. Lisa wird als Torhüterin künftig die Nummer 16 auf ihrem SHV-Trikot tragen.

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01.09.2013

Mit SHV-Trainerin Jana Delor im Gespräch

Jana Delor stand zu Saisonbeginn Rede und Antwort.....

Der Saisonstart steht unmittelbar bevor. Für Ihr Team wird es die dritte, aufeinanderfolgende Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Die beiden Vorsaisons beendete der SHV unter Ihrer Regie jeweils auf Rang 5. Ist man da auch ein bisschen stolz über das Erreichte?

Natürlich bin ich und auch die Mannschaft sehr stolz und zufrieden in der dritthöchsten Spielklasse im oberen Drittel mit zuspielen. Und wenn ich darüber nachdenke, dass wir einige Spiele verletzungsbedingt oder auch manchmal selbst verschuldet nicht gewinnen konnten, durch unkonzentrierte Leistung oder auch durch fehlende Spielerinnen, die nicht auf den Punkt fit waren – wo wir dann stehen könnten.....
Wir waren außerdem noch im DHB-Pokal sehr erfolgreich und auch der Moltenpokal ist wieder in unseren Händen. Somit kann man schon zufrieden sein.

Konnten Sie mit allen bekannten Spielerinnen für die neue Saison planen?

Klares NEIN: leider ist es uns nicht gelungen mit diesem Kader auch für die kommende Saison zu planen. Bekannt war, dass Maria Ludwig, wenn sie die Möglichkeit erhält, als Schiedsrichterin in die 3. Liga aufsteigt und das finde ich sehr gut und wünsche ihr dafür auch immer ein glückliches Händchen und den Pfiff an der richtigen Stelle. Auch von Luise Ganske wußte ich im Vorfeld, dass sie von Sept. – Februar ein Auslandssemester vorhat und uns dann wieder zur Verfügung steht. Auch ihr wünsche ich viel Spaß in Russland.
Größter Verlust ist natürlich Maria Häußler. Es war uns nicht möglich, ihre Erwartungen zu erfüllen, die ihr ein anderer Verein angeboten hat. Dies ist schade, aber nicht zu ändern.
Sehr spät nach ihrer erst gegebenen Zusage kam dann noch die Absage von Stefanie Böhm. Auch sie möchte ihr Handballtalent noch einmal bei einem anderen Verein unter Beweis stellen. Beiden wünsche ich weiterhin sportliche Erfolge.
Warum immer diese Wechsel werden sich viele fragen? Ausbildung, Job, Studium, Arbeit stehen  im Vordergrund, denn damit verdienen wir unser Geld und darauf muss ich Rücksicht nehmen.
Auch der große Goldesel steht bei uns nicht im Stall und somit bleibt mir nichts anderes übrig, als Spielerinnen gehen zulassen, wenn wir ihre Vorstellungen nicht erfüllen können.

Welches Konzept haben Sie gemeinsam mit ihrer Mannschaft für die kommende Spielzeit ?

Meine Aufgabe ist es eine spielfähige Mannschaft aufzustellen mit den Möglichkeiten die ich habe. Genau bedeutet das für die bevorstehende Saison: zusammen mit den Erfahrenen und Leitungsträgern der Mannschaft die jungen Talente heranzuführen, sie fit zu machen und ihnen die notwendige Unterstützung zu geben, die sie brauchen,  um das Abenteuer 3. Liga erleben zu dürfen.
Dies ist für mich das erste mal, dass wir mit sehr jungen Spielerinnen in die nächste Saison starten. Dies wird eine absolute Herausforderung für alle. Dabei bekommen die Mädels jeweils die Unterstützung der „alten Hasen“ und natürlich von mir.
Katrin Miersch wird sich um Lisa Zimmermann kümmern, die die neue Nr. 1 im SHV Tor sein wird. Doreen Wiersma wird Sally Witecy ( 16 Jahre) zur Seite stehen, die neben Franziska Staffe auf der Kreisposition zum Einsatz kommen wird.
Ivana Vujica  und Carmen Schneider werden für Josi Hessel (16 Jahre), Sandra Kube (16 Jahre) und Lena Dybowski ( 18 Jahre) da sein.

Voraussetzung, dass unser Jugendexperiment klappt, ist natürlich der Willen, sich weiter zu entwickeln, sich manchmal auch zu quälen, um voran zu kommen. AUFGEBEN GIBT ES BEI UNS NICHT!!!! WIR GEWINNEN UND VERLIEREN ZUSAMMEN!!!!!!!!

Die jungen Mädels wissen, das dies nicht von heut auf morgen passiert, sie wissen auch, dass wir ihnen genügend Zeit geben, sich zu entwickeln und dass auch der Spaß an diesem Sport und mit dieser Mannschaft nicht verloren gehen wird.

Dies möchte ich auch schon im Vorfeld  unserem geschätztem und mit viel Handballverstand ausgestattetem Publikum weitergeben; Es sind ganz junge Mädels,  die auch ihre Unterstützung brauchen, um sich auf dem Parkett wohlzufühlen und ohne Angst ihre bestmögliche Leistung zu geben. Bitte unterstützen auch sie uns auf diesem neuen und schweren Weg! Danke!

Viele Vereine stecken oftmals nicht so sehr in sportlichen Nöten, sondern müssen wirtschaftlich um die Lizenz kämpfen. Wie geht der SHV mit dieser diese Problematik um?

Für mich ist es wichtig auch in Zukunft unsere Talente und da gibt es genügend, weiter zu fördern. Wir werden sicher nie ein Verein sein, der auf dem Markt nach Lust und Laune einkaufen kann.  Für mich steht im Vordergrund unsere Spielerinnen hier in der Region zu halten, ihnen die nötigen Trainingseinheiten zu bieten und dabei den Spass nicht zu verlieren.

Für den notwendigen Rahmen, damit der höherklassige Frauenhandball in unserer Region erhalten bleibt, sind die Vereine, Präsidien und auch Sponsoren gefragt. Wichtig ist debei ein gemeinsames Handeln für die Region.

Wir als Trainer und auch alle Übungsleiter in der Region und viele andere im Hintergrund tun unser bestes in der Halle, auf dem Handballfeld und im Umfeld, was man vielleicht nicht immer wahrnimmt!

An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an die Trainer/innen deren Talente jetzt hier in Oschatz spielen und dabei nicht ihre alten Vereine, Mitspielerinnen und Trainer vergessen werden, die ihnen das Rüstzeug mit auf den Weg gaben.

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01.09.2013

Eigener Nachwuchs für 3. Ligateam

Zwei der insgesamt vier Neuzugänge stellen wir heute vor:

Beim diesjährigen Mitgas-Cup des SHV Oschatz gab sie ihren Einstand in die 1.Frauenmannschaft: Josephine Hessel, 16jähriges Nachwuchstalent des SHV. Die hoch gewachsene Spielerin zeigte keinerlei Respekt vor der neuen Aufgabe – ohne leichtsinnig zu sein - und fügte sich gut ins Mannschaftsgefüge ein. „Was Josi während des Turniers gezeigt hat, lässt uns auf eine weitere positive Entwicklung ihrer Fähigkeiten hoffen“, zeigte sich auch SHV-Trainerin Jana Delor zufrieden.
Josephine, die 1997 in Oschatz geboren wurde und auch hier zu Hause ist,  ist Schülerin der 10. Klasse der Mittelschule am Sportzentrum in Riesa und erlernte seit 2002 beim SHV Oschatz das Handball-ABC. Unter der Anleitung erfahrener Übungsleiter konnte sie sich im Nachwuchsbereich des SHV Oschatz beständig weiter entwickeln und erhielt mehrfach Berufungen in die Sachsenauswahl.
„ Es war immer mein Bestreben, irgendwann einmal in der 1.Frauenmannschaft des SHV zu spielen“, gibt sie selbst als Motivation für ihren Schritt in die handballerische Zukunft in der 3.Liga an. Denn schließlich wäre sie auch im Nachwuchsbereich noch spielberechtigt.
Schulisch hat Josephine ebenfalls auch klare Zielstellungen und strebt nach dem Mittelschulabschluss das Abitur und anschließend eine Ausbildung bei der Polizei an.

Neben Josephine Hessel wagt noch ein Nachwuchstalent den Sprung in das 1.Frauenteam des SHV: Sally Witecy vom NSG RIO-Team. Die 16jährige Riesaerin spielt seit 2007 Handball, besucht derzeit die 11.Klasse des Städtischen Gymnasiums in Riesa und möchte selbstverständlich ein erfolgreiches Abitur ablegen. Ihre sportlichen Ziele sieht sie darin, sich erfolgreich in die Mannschaft zu integrieren und den Anforderungen der 3.Liga gerecht zu werden. „Ich war oft Zuschauerin bei Heimspielen des SHV und dabei wurde es mein Ziel, einmal Teil dieser Mannschaft zu sein. Ich wurde freundlich und offen im Team empfangen und das bestärkt mich in meiner Entscheidung, diesen Schritt gegangen zu sein“, sagt die Riesaerin.

 

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18.08.2013

SHV gewinnt MITGAS-CUP denkbar knapp

Nach knapp 11 Stunden insgesamt und 7,5 Stunden effektiver Spielzeit ging der 3.Mitgas-Cup in der Rosentalhalle zu Ende. Die Aktiven waren sichtlich geschafft, was zum einen an den relativ hohen Temperaturen lag und zum anderen an der Belastung für jedes Team. Immerhin waren für jede Mannschaft 5 Spiele a 30 Minuten zu überstehen. Dazu standen den Teams unterschiedliche Kader zur Verfügung. Während der SC Markranstädt und der HC Salzland aus dem Vollen schöpfen konnten, musste sich z.B.  Gastgeber SHV Oschatz mit 8 Feldspielern und einer Torfrau durch das Turnier kämpfen. SHV-Trainerin Jana Delor, die sich selbst für den Notfall auch ein Spieldress überstreifte, sagte dazu: „Leider haben wir es nicht geschafft, den gesamten Kader aufzubieten. Aber die berechtigten Urlaubswünsche der Spielerinnen kann ich natürlich nicht ignorieren.“ Das Turnier selbst verlief bis zur 15ten und damit letzten Begegnung spannend. Sowohl der Kampf um Platz 1-3 als auch um Platz 4-6 war zunächst nicht eindeutig zu entscheiden. Am Ende lagen drei Teams mit 8:2 Punkten gleichauf. Da auch die Spiele dieser Teams  gegeneinander die gleiche Punktzahl ergaben, mussten die Tordifferenzen dieser drei Mannschaften zu Rate gezogen werden. Und die ergaben ein denkbar knappes Ergebnis: Der SC Markranstädt und der Berliner TSC wiesen beide eine Tordifferenz von einem Treffer auf, da Berlin aber drei Tore mehr geworfen hatte, belegten die Gäste aus der Hauptstadt schließlich Rang zwei vor den Piranhas aus Markranstädt. Der Pokal ging erneut an den SHV Oschatz, der  mit zwei Toren plus die Nase ganz knapp vorn hatte.

Trainerstimmen zum Turnier:

Trainer  Nils Lässing, HC Salzland
“ Wir sind begeistert von der Organisation dieses Turnieres, das für unseren Kader einen Leistungstest darstellte. Die Belastung konnten wir auf Grund der Größe unseres Kaders gut dosieren.“

Edelgard Wendorf, Torwarttrainerin Berliner TSC
„Wir wollten das Turnier  nutzen um unsere relativ neue Mannschaft weiter aufzubauen. Dazu war hier gute Gelegenheit.“

Trainerin Jana Delor, SHV Oschatz
„ Ich muss erstmal ein Kompliment an meine „Rumpftruppe“ machen. Nicht nur das uns vier Spielrinnen noch fehlten, auch Carmen Schneider konnte auf Grund einer Verletzung nicht optimal eingesetzt werden. Dafür kam mit Josefine Hessel eine 16jährige mit Bravour zum Einsatz. Was sie heute gezeigt hat, lässt uns auf die Zukunft hoffen. Schön, dass sie, ebenso wie Sandra Kube, auch im Team sehr gut angenommen worden ist. Ansonsten finde ich sehr gut, dass das Turnier sehr ausgeglichen besetzt war, das eröffnet Chancen für alle Teilnehmer.“

Mannschaftsleiter Christian Vincenz, SC Markranstädt:
„ Wir wollten in erster Linie taktische Maßnahmen von unserer Mannschaft umgesetzt sehen und den Test gegen höherklassige Teams zur eigenen Weiterentwicklung suchen. Auch die notwendige Härte für die kommende Saison sollte schon mal getestet werden. All das konnten wir hier gut umsetzen.“

Trainer 1.FC Nürnberg 2009, Michael Fuchs

„ Uns hat eigentlich alles hier begeistert: Die Organisation ist top, die Auswahl der Teilnehmer ist sehr gelungen, weil sehr ausgeglichen, es wurde robust aber sehr fair gespielt und wir konnten viel ausprobieren. Wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder.“

Trainer Thomas Sandner, SG HV Chemnitz 2010

„ Es ist ein Klasseturnier, nur war es diesmal ein bissel lang. Wir sind hier schon Stammgast und finden die Wertigkeit des Turnier sehr gut.“

Rundum also Zufriedenheit. Wenn überhaupt etwas gefehlt hat, dann waren das ein paar mehr Zuschauer, die hätten alle teilnehmenden Mannschaften sicher verdient gehabt.  Diejenigen, die den Weg in die Rosentalhalle gefunden hatten, haben einen tollen Turniertag präsentiert bekommen.
Natürlich wurden auch die Sieger umfassend geehrt: SHV Präsident Peter-Jörg Arnold und Mitgas-Vertreterin Frau Josephine Sönnichsen ehrten sowohl die teilnehmenden Mannschaften als auch die jeweils beste Torhüterin, Spielerin und Torschützin. Dazu wurden von SHV-Hauptsponsor MITGAS Präsente zur Verfügung gestellt, die bei den Spielerinnen sehr gut ankamen.
Der SHV möchte die Gelegenheit nutzen und sich beim Sponsor des Cups, dem mitteldeutschen Gasversorger MITGAS, sowie bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen für die Organisation recht herzlich bedanken.

Danke auch an Ileburger Sachsenquelle für die Versorgung der Mannschaften mit ausreichend Wasser, denn trinken war bei den Temperaturen unerlässlich.

 

Josephine Hessel, 16 jähriges Nachwuchstalent des SHV, feierte einen gelungenen Einstand in der 1.Frauenmannschaft

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10.08.2013

Cup-Sieg für Nachwuchs-Team

Handball: NSG Rio überzeugt mit spielerischer Leistung

 

Oschatz (HG). Traditionell bildete für die Jungen der C-Jugend-Mannschaft der NSG Rio das Turnier um den „Cup der kleinen Haie“ in Mölkau den Abschluss der Saison. Das Rio-Team beendete das Turnier mit dem Cup-Sieg erfolgreich.

 

 

Nach dem Wagnis Sachsenliga, das auch Dank der Unterstützung von drei Spielern aus Hof und Riesa mit dem achten Platz erfolgreich verlief, wollten die Rio-Jungen in Mölkau beweisen, dass die abgelaufene Saison ihnen vor allem in spielerischer Hinsicht eine Menge gebracht hat. An dem vom HSV Mölkau wie in jedem Jahr ausgezeichnet organisierten Turnier nahmen sechs Teams teil. Der Sieger wurde in Spielen jeder gegen jeden und in einem Athletiktest für die Handballer, der mit in die Wertung einging, ermittelt. In der ersten Begegnung trafen die NSG Rio auf die SG LVB Leipzig. Bei einer Spielzeit von 15 Minuten gab es kein langes Abtasten. Aus einer sicheren Deckung starteten die Rio-Jungen schlossen diese auch erfolgreich ab. Mit dem Ergebnis von 12:1 wurde der Gegner regelrecht überrannt. Das zweite Spiel fand auf dem Hartplatz neben der Halle statt. War es die Ungewohntheit des Platzes, eine gewisse Selbstsicherheit nach dem klaren Auftaktsieg oder die Stärke des Gegners Turbine Leipzig? Jedenfalls musste die NSG-Vertretung ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Erst gegen Ende des Spiels konnte durch eine Leistungssteigerung des Torwarts und eine bessere hancenverwertung die Partie noch gedreht werden. Am Schluss wurde es ein 10:8-Erfolg. In Begegnung drei, wieder in der Halle, standen die Schützlinge von Trainer Detlef Probst dem Gastgeber gegenüber und spielten ihre Stärken mit einer sicheren Abwehr und einem erfolgreichen Konterspiel von der ersten Minute an aus. Dementsprechend gab es einen deutlichen 13:4-Sieg. Noch höher wurde im vierten Vergleich die SG Neudorf/Döbeln besiegt. Damit war der Turniersieg in greifbarer Nähe. Entschieden wurde dieser in der letzten Begegnung. Der HV Böhlen hätte bei einem Sieg noch die Spitze erobern können. Dass es nicht dazu kam, war einer nochmaligen spielerischen Steigerung des Rio-Teams zu verdanken. Am Ende siegte es 9:5. Da auch der Athletikwettbewerb von den Rio-Jungen (1. Franz Teichert, 2. Tom Probst, 3. Paul Oppermann) klar beherrscht wurde, war der Cup-Gewinn nicht mehr in Gefahr. Mitte August beginnt die Saisonvorbereitung für die Punktspiele in der Sachsenliga. Ein Platz im vorderen Mittelfeld sollte für 2013/2014 ein realistisches Ziel für das NSG-Team sein.

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08.07.2013

Lisa Pöhlmann und Selina Otto sind Top-Talente

Mädchen von der NSG Rio schneiden bei Vielseitigkeitswettbewerben gut ab

 

Riesa/Oschatz. Traditionell wurde die Sachsenbestenermittlung der weiblichen E-Jugend in Riesa ausgetragen. Die jeweiligen Bezirks- und Vizebezirksmeister der vier Spielbezirke ermittelten in einem Turnier, verbunden mit einem Vielseitigkeitswettbewerb, den Sachsenmeister.

 

Von CORNELIA BAHRMANN

 

Die Mädchen der Nachwuchsspielgemeinschaft (NSG) Rio zwischen Elbe und Collm hatten sich ungeschlagen als Bezirksmeister des Spielbezirkes Sachsen Mitte qualifiziert. Nach den im gesamten Saisonverlauf gezeigten Leistungen ging die Mannschaft nicht unberechtigt mit hohen Erwartungen in den Wettkampf. Nach der Auslo-sung der Vorrundengruppen mussten erst einmal die Vielseitigkeitstests absolviert werden. Die Ergebnisse bei den Stationen Seilspringen, Handling und Achter-Lauf lagen in dem Bereich, den die Mädchen im Training bereits gezeigt hatten. Nur beim Präzisionsweitwurf – das leere Handballtor aus einer Entfernung zwischen zwölf und 24 Metern zu treffen – ließ die Mannschaft einige Punkte liegen. Am Ende stellte sich aber heraus, dass alle Vertretungen erhebliche Schwierigkeiten mit dieser Aufgabe hatten. Danach standen die Vorrundenspiele an. In der ersten Begegnung hieß der Gegner HC Leipzig. Bei einer Spielzeit von zweimal 7,5 Minuten kam es darauf
an, hellwach in die Partie zu starten.Das gelang den Oschatzern recht gut, und der 3:3-Halbzeitstand ließ noch alle Hoffnungen auf ein erfolgreiches Ende offen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte konnte mit einer konsequent gespielten Manndeckung der Angriff der Leipziger lange erfolgreich gestört werden. Erst mit zwei kurz aufeinanderfolgenden Zeitstrafen gegen die Rio-Mädchen ging der Faden und letztendlich auch das Spiel mit 8:5 verloren. Der zweite Vergleich gegen Plauen/ Oberlosa wurde wenig überzeugend gewonnen. Um sicher im Halbfinale zu stehen, musste gegen den SC Hoyerswerda gewonnen werden. Da sich beide Teams erst vor zwei Wochen beim Relegationsturnier zur Sachsenliga 2013/2014 gegenüberstanden, war eines klar: Ein Sieg war nur über eine Leistungssteigerung zu erzielen. Und diese gelang. Die Oschatzerinnen überzeugten mit einer sicher haltenden Selina Otto im Tor. Auch Lisa Pöhlmann, die durch eine bewundernswerte Übersicht das Spiel leitete und ihre Mitspielerinnen klug einsetzte, spielte hervorragend. Dadurch gelangen Teresa Franke sehenswerte Treffer. Der 14:8-Endstand bedeutete Platz zwei in der Vorrundengruppe eins. Im Halbfinale wartete das Team des Leistungszentrums aus Zwickau. In dieser Auseinandersetzung hat die Rio-Vertretung den Nachweis erbracht, dass sie ein hohes Leistungspotenzial mit großem Kampfgeist besitzt. Die Partie wurde von den Oschatzer Mädchen bestimmt. Klara Helmrich und Paula Pechnig konnten die Angriffe der Zwickauer mit einem hohen Laufpensum oft erfolgreich unterbinden. Bis drei Minuten vor dem Schlusspfiff lagen die Rio-Mädchen ständig in Front. Zwei zweifelhafte Zeitstrafen der Unparteiischen gegen die NSG Rio entschieden letztendlich über Sieg oder Niederlage. Die Oschatzer zogen den Kürzeren und verloren mit 12:11. Alle Spielerinnen hatten aufopferungsvoll gekämpft und waren, aufgrund der Umstände der so knappen Niederlage, mehr als traurig. Im kleinen Finale wollte die Mannschaft unbedingt den Erfolg. Am Ende eines langen Wettkampftages und nach dem kräftezehrenden Halbfinale sicherten sich die Mädchen gegen den SC Markranstädt mit einem 12:9-Sieg die verdiente Bronzemedaille. Sachsenmeister wurde der HC Leipzig vor der MSG Zwickau.
Mit dem dritten Platz der Rio-Mannschaft bei dem Vielseitigkeitswettkampf und dem dritten Rang bei den  Turnierspielen konnten die Mädchen als Gesamtdritter der Bestenermittlung geehrt werden.

 

Lisa Pöhlmann gewann die Einzelwertung im Vielseitigkeitswettbewerb und setzte sich gegen 95Teilnehmerinnen durch. Sie und Selina Otto wurden mit fünf weiteren Spielerinnen als „Top-Talent des Jahrgangs“ geehrt und zu einem ersten Auswahltraining eingeladen.

 

NSG Rio: Selina Otto; Lisa Pöhlmann, Klara Helmrich, Emely Eysink, Francis Hoffmann, Teresa Franke, Paula Pechnig, Cosima Hellinger, Clarissa Janke, Marie Liebscher, Lisa Stein, Jessica

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22.06.2013

NSG RIO gewinnt Landespokal

Die für die Saison 2013/14 neuformierte weibliche B-Jugend der NSG RIO gewinnt in Marienberg überraschend den Pokal des „Handballverbandes Sachsen“.

Im ersten Turnierspiel trafen die Mädchen der NSG auf den mit nur einer Saisonniederlage  frisch gekürten Meister des Spielbezirkes Chemnitz, die HSV Marienberg. Problemlos beherrschten die

Sachsenligisten den Gastgeber und führten schnell mit 6:0. Dieses Ergebnis brachte den zumeist noch in der C-Jugend spielberechtigten NSG-Aktiven Spielsicherheit und das nötige Selbstvertrauen. Bereits beim 10:2 Pausenstand zweifelte niemand am Auftaktsieg der NSG. In Halbzeit zwei bekamen alle Spielerinnen ihren Einsatz und erhöhten zum Endstand von 18:6.

 

Im weiteren Turnierverlauf standen nun  im Doppelspiel mit Delitzsch und Markranstädt zwei Sachsenligisten gegenüber. Im Vorfeld verlor der Pokalverteidiger Delitzsch mit 15:16 gegen Markranstädt, so dass diese hochmotiviert ihr Spiel gegen die körperlich unterlegenen Mädchen der NSG begannen.  Da die RIO`S ihre gut herausgespielten Möglichkeiten unkonzentriert abschlossen, führten die Delitzscher schnell mit drei Toren. Diesen Vorsprung behauptete der Pokalverteidiger bis zur Halbzeit. Mehr Beinarbeit in einer aggressiveren Abwehr sowie Geduld beim Abschluss waren die Vorgaben für den zweiten Durchgang. Obwohl Delitzsch nochmals erhöhen konnte, steigerten sich die Riesa/Oschatzer  und erzielten nach Ballgewinnen sowohl über die erste Welle als auch im Positionsangriff Torerfolge. Die verdiente 10:9 Führung.15 Sekunden vor Ultimo  konnte Delitzsch ausgleichen  und RIO gelang über die schnelle Mitte noch ein Angriff. Den erfolgreichen Abschluss verhinderte  der Pokalverteidiger  durch ein Foul an J. Hessel. Den fälligen Strafwurf verwandelte N. Voigt  zum 11:10 Endstand.

Somit kam es bereits im drittvorletzten Spiel des Turnieres zur Entscheidung .  Die Anfangsphase bestimmten wechselseitige Trefferwechsel, wobei die NSG Spielerinnen wiederum zu viele Chancen ungenutzt ließen. Diesen Frevel sowie mangelnde Bereitschaft zur Abwehr nutzten die Randleipziger in den folgenden Minuten zur 6:3 Führung, so dass die Mädchen der NSG in der fälligen Auszeit zur neu eingestellt wurden. Bis zum Pausenpfiff verkürzten diese aufgrund höherer Laufbereitschaft auf 7:8 und begannen die zweite Halbzeit in Ballbesitz. Zwei Treffer in Folge brachten die erstmalige Führung, welche sogar auf 12:10 erhöht wurde. Eine doppelte Zeitstrafe gegen RIO ermöglichte den Markranstädtern den Ausgleich. Wieder in Gleichzahl verblieben den Spielerinnen der NSG noch drei Minuten, um den Pott an Döllnitz und Elbe zu holen. Mit toller Torhüterparade  und langem Abwurf leitete M. Barth einen erfolgreichen Konter ein. Wiederum gelang RIO mit nun aufopferungsvoller Deckungsarbeit der Ballgewinn. Im folgenden Angriff wurde N. Grützke auf Rechtsaußen freigespielt. Diese nutzte die Möglichkeit und erhöhte zum vorentscheidenden 14:12. Markranstädt verkürzte postwendend zum 14:13 und RIO scheiterte nochmals freistehend (wie leider all zu oft an diesem Tag)am Pfosten. Mit neun Torschützinnen in ihren Reihen freute sich das gesamte Team über den Pokalgewinn .

 

NSG RIO: M. Barth; N. Voigt; N. Grützke; C. Pechnig; H. Prause, L. Kalwak; N. Lehmann; S. Schaaf, S. Witecy; J. Hessel; S. Schwager; L. Körner

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10.06.2013

Nach der Saison ist vor der Saison

Für diese Überschrift wandern zwar wieder ein paar Euro ins Phrasenschwein, aber der Grundgedanke stimmt:

 

Nach der durchaus erfolgreich zu nennenden Saison 2012 / 2013 des SHV Oschatz, in der die Nachwuchsteams in ihren Spielrunden erneut aussichtsreich abschneiden konnten, die 1.Frauenmannschaft mit dem 5. Platz in der 3.Liga und dem 7.ten Gewinn des Sachsenpokals ihre Saison krönte und die 2.Frauenvertretung den Bronzerang in der Bezirksliga sichern konnte, wirft bereits die neue Saison ihre Schatten weit voraus.

 

Vor wenigen Tagen wurde die künftige Staffeleinteilung in Liga 3 bekannt gemacht. Der SHV bleibt demnach in der Oststaffel, muss aber erneut überwiegend in den Norden fahren.

Zwei in der Nähe des SHV gelegene Teams  - HC Sachsen Neustadt und HC Rödertal – sind  ab- bzw. aufstiegsbedingt nicht mehr in der Staffel. Dafür kommen neu hinzu als Absteiger aus der 2.Bundesliga der TSV Travemünde und als Aufsteiger der HC Salzland und der SV Brandenburg West.

 

Der Oberligameister Ostsee-Spree aus Brandenburg hat auf seiner Homepage www.sv63.de

schon mal die neue Staffelgrafik veröffentlicht und damit sich Sponsoren, Freunde, Fans und Förderer des SHV Oschatz vorab schon mal ein Bild machen können, übernehmen wir die dankenswerter Weise zur Ansicht!

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