Nervenstärke als Schlüssel: Oschatz stoppt Dresdens Aufholjagd
SHV Oschatz : SF 01 Dresden II 26 : 21 (12 : 7)
Am Sonntag, den 11.01.2026, empfingen unsere Frauen die Damen der Sportfreunde 01 Dresden in heimischer Halle. Der Start in die Partie gestaltete sich zunächst schwierig. Die Oschatzerinnen kamen nur schwer ins Spiel und lagen nach zwölf Minuten mit 2:5 zurück. Vor allem im Angriff ließen wir zu viele gute Chancen ungenutzt und machten uns das Leben selbst schwer.
Durch eine Steigerung im Tempospiel fanden die Damen jedoch besser in die Partie. Innerhalb von nur vier Minuten drehten wir das Spiel und gingen mit 7:6 in Führung. In der Folge stellten sie ihre Abwehr hervorragend ein: In den letzten 14 Minuten der ersten Halbzeit rührten die Frauen förmlich Beton an und ließen lediglich ein Gegentor zu. So gingen die SHV-Frauen mit einer verdienten 12:7-Führung in die Pause.
Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit verliefen ausgeglichen. Dresden hielt dagegen, die Oschatzerinnen behaupteten jedoch ihren Vorsprung und setzten sich auf 17:13 ab. Danach folgte eine kurze Schwächephase, in der die Gäste noch einmal auf 18:17 herankamen und das Spiel kurzzeitig spannend machten.
Eine Auszeit des Oschatzer Trainers brachte schließlich die nötige Ruhe und Ordnung zurück ins Spiel. Die Wirkung war sofort spürbar: Innerhalb von drei Minuten starteten die SHV-Frauen einen 4:1-Lauf und entschieden die Partie damit vorzeitig für uns.
Der Garant für den Sieg war einmal mehr unsere starke Abwehrleistung in Kombination mit einer überragenden Torhüterleistung. Mit einer Quote von 45 % gehaltener Bälle bildeten unsere Torhüterinnen den sicheren Rückhalt und legten den Grundstein für den verdienten Heimsieg.
Insgesamt war es ein hart erarbeiteter Erfolg, der vor allem durch Kampfgeist, defensive Stabilität und mannschaftliche Geschlossenheit zustande kam.
Für den SHV spielten:
J. Drabow, L. Schwenke, K. Schmidtgen, E. Eisermann, C. Fiddecke, L. Schlittchen, N. Schubert, L. Reinhardt, L. Stein, L. Hausmann, A. Kluge, S. Otto, C. Herrmann
Für die Mannschaft verantwortlich waren:
M. Putzmann, R. Just, P. Garcia, S. Putzmann-Schwenke, V. Herzig
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Nervenstärke als Schlüssel: Oschatz stoppt Dresdens Aufholjagd (SO, 11. Januar 2026)














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