Starker Beginn ebnet den Weg ins Halbfinale
TSV 1862 Radeburg 25:34 SHV Oschatz (14:15)
Am 21.02.2026 stand für die Damen des SHV Oschatz im Pokal alles auf dem Spiel. Auswärts bei den Damen aus Radeburg wollten die Oschatzerinnen ein anderes Gesicht zeigen als im letzten Saisonspiel – und das gelang zunächst eindrucksvoll.
Von Beginn an fanden die SHV- Damen endlich gut in die Partie. Nach fünf Minuten stand es 1:4. Mit einfachen, konsequent ausgespielten Toren und viel Tempo im Umschaltspiel setzte man die Gastgeberinnen früh unter Druck. Bis zur 13. Minute bauten die Oschatzerinnen ihre Führung sogar auf 3:10 aus. Die Abwehr stand stabil, arbeitete aggressiv im Verbund und zwang Radeburg zu Fehlern, die konsequent über Tempogegenstöße genutzt wurden.
Mitte der ersten Halbzeit riss jedoch der Faden. Im Angriff schlichen sich vermehrt technische Fehler ein, zudem blieben klare Chancen ungenutzt. Gleichzeitig fehlte in der Defensive die Abstimmung, Lücken taten sich auf und Radeburg witterte seine Chance. Tor um Tor kämpften sich die Gastgeberinnen zurück ins Spiel und glichen schließlich zum 14:14 aus. Kurz vor dem Seitenwechsel konnten die Oschatzerinnen noch einmal nachlegen und retteten eine knappe 14:15-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Damen aus Oschatz jedoch die richtige Reaktion. Mit einem schnellen 0:3-Lauf setzten sie ein klares Zeichen. Die Körpersprache stimmte, die Entschlossenheit war zurück. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams um jeden Ball kämpften.
Ab der 44. Minute übernahmen die Oschatzerinnen endgültig die Kontrolle. Ein 0:5-Lauf zum 20:27 entschied die Partie vorzeitig. Die Abwehr arbeitete wieder konsequent, während im Angriff geduldig und erfolgreich abgeschlossen wurde. Radeburg fand kein Mittel mehr gegen die kompakte Defensive und das schnelle Umschaltspiel der SHV-Damen.
Am Ende stand ein verdienter Pokalsieg für die Damen des SHV Oschatz – und eine starke Reaktion auf das letzte Saisonspiel. Mit viel Selbstvertrauen geht es nun ins Halbfinale: Dort wartet mit Heidenau II in Heidenau die nächste Herausforderung. Die Pokalreise geht weiter – und mit dieser Leistung darf man gespannt sein, wohin sie noch führt.
Es spielten: J. Drabow, L. Schwenke, Li. Hausmann, L. Schlittchen, A. Kluge, K. Schmidtgen, N. Lehmann, L. Stein, G. Wetzig, L. Fiddecke, N. Schubert, Selina. Otto und Ly. Hausmann
Mannschaftsverantwortlichen: M. Putzmann, R. Just, S. Putzmann-Schwenke und C. Fiddecke
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